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Die Jahre 1987 - 1997

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In den Jahren 1987-1997 hat sich in unseren Kirchen ein neues Selbstbewusstsein gebildet. Die Ortskirchen suchen und festigen ihre eigene Identität.
Auch in St. Peter stellt sich die Pfarrei unter das Motto «Aufbrechen - Begegnen» und versucht neue Akzente zu setzen. Einerseits mit baulichen Umsetzungen andererseits mit Erwachsenenarbeit.



Der neugestaltete Chorraum
Der neugestaltete Chorraum
  • 1987 Träume einer Pfarrei Gedanken aus dem Pfarreibrief von Pfr. Bussmann: ... Ich träume von einer Pfarrei, in der die Menschen einander als Brüder und Schwestern begegnen und annehmen und so eine Gemeinschaft bilden, die offen ist für die kleinen und Schwachen, für die Suchenden, Einsamen und Gescheiterten. Das können wir nicht aus eigener Kraft. Darum träume ich von einer Pfarrei die sich von Gott beschenken lässt. ..
  • 1990 Innenrennovation der Kirche: der Chorraum der Kirche wird neu gestaltet. Ein neuer Altar näher beim Volk schafft mehr Gemeinschaft zwischen Priester und Volk. Der Taufstein, früher im Eingangsbereich, wird auch in den Chorraum integriert. Damit kann durch die Taufe die Eingliederung in die Gemeinschaft der Glaubenden besser erfahren werden.
Die neue Orgel (1991)
Die neue Orgel (1991) Erbauer: Späth Orgel, Rapperswil mit 20 Register
  • 1991 Neue Orgel in der Kirche: Mit grossen innovativen Kräften, langer Planung und Geldmittelbeschaffung durch den Kirchenchor und diverse Pfarreibazare darf St. Peter eine neue Orgel einweihen. Eine Orgel, die dem Raum und der Deckenform angepasst ist und den Klang der Pfeifen ungehindert in den Kirchenraum hinaus entfalten lässt.
  • 1989-1992 Prozesse im Pfarreirat - ein «Ine cho» Aus einem Protokoll: ... Gemeinsam mit unserem äusseren Umbauanliegen drängt sich dieses Projekt gerade auf. «Ine cho» muss Fuss fassen. Das Terrain der Nestwärme und des gelebten Evangeliums (Mt. 25,40) ist nach meinem Gewissen und Verantwortung höchste Dringlichkeit. Vor allem gegen die tägliche Entfremdung von uns als Kirche. Tun wir diese Schritte des Hand- Bietens nicht, werden sie ausserhalb unserer Gemeinschaft vollzogen... Nach zähem Ringen mit dem Kirchenstand kann das Projekt 1992 realisiert werden. In Fronarbeit wird beim Pfarrhauseingang das Fenster für die Eingangstüre aufgebrochen. Der Raum kann so nebst Sprechzimmer jeden Mittwochabend als offene Türe angeboten werden. Für die Anliegen und Sorgen verschiedenster Menschen. Ein Team mit unterschiedlichen Fähigkeiten betreut jahrelang diesen Abend im Dienst der Diakonie.
Die Gruppe "Fala"
Die Gruppe "Fala" beim 25-jährigen Kroatenmissions-Jubiläum
  • 1992 Die Kroatenmission feiert ihr 25 jähriges Jubiläum in Schaffhausen. Seit Anfang der Siebzigerjahre haben unsere Kroaten ihr Zuhause in der Kirche St. Peter. Seit sie hier sind, wird regelmässig der Gottesdienst in Kroatisch gefeiert. In den Räumlichkeiten der Pfarrei wird auch die kroatische Folklore gepflegt.
  • 1995 Gemeinsame oekumenische Begegnungen: Unter dem Motto «Brennpunkt Familie» finden Begegnungen in Schulen und in den Quartieren der Gemeinden Herblingen und Zwingli zusammen mit St. Peter statt.
  • 1996 Abschied von Pfarrer Klaus Bussmann, Pilgerreise nach Israel
  • 1996-1997 Pfarreivakanz
Bibelparcours (28.6.2003)
Bibelparcours (28.6.2003)
  • 1997 Am 10. August wird Pater Jordan Böhi, Spitalseelsorger, verabschiedet. Er hat während der Pfarrervakanz wertvolle priesterliche Dienste geleistet.
  • Am 24. August zieht Gemeindeleiter Dr. Jean-Louis Stoffel mit Familie im Pfarrhaus ein. Vor seiner Laisierung war er Pfarrer im Wallis und in Zürich. Die priesterlichen Dienste übernehmen fortan der Pfarrer und die Vikare von St. Maria. Es entsteht eine ganz neue Situation für Pfarrei und Gemeindeleiter. Neben den Eucharistiefeiern gibt es fortan auch priesterlose Gottesdienste und Kommunionfeiern. Vom Winter bis Frühling 1998 wird das Pfarrhaus familiengerecht umgebaut.

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